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Wir sehen Farben, wenn Lichtquellen Licht überwiegend oder ausschließlich in bestimmten Wellenlängenbereichen aussenden. Beispiele: Feuerwerksraketen, Gasentladungsröhren wie sie für die Lichtreklame verwendet werden, oder der Bildschirm (Kathodenstrahlröhre) eines Computers.
Hiervon handeln die Abschnitte Feuer und Glut und Atomare Linienspektren. |
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| Wir sehen Farben, wenn das Licht, das von irgendwoher (meist von der Oberfläche eines Körpers) in unser Auge gelangt, sich in der Zusammensetzung von dem der Lichtquelle unterscheidet. Dies kann geschehen, |
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wenn ein Teil des Lichtes absorbiert (= verschluckt) wird und nur der Rest ins Auge gelangt (das ist die gewöhnlichste Ursache von Farbe und wird in den Kapiteln Farbstoffe und Kristalle, Mineralien und Pigmente behandelt), |
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oder wenn das Licht, das ja im allgemeinen ein Gemisch aus Strahlung verschiedener Wellenlängen ist, wellenlängenabhängig aufgespalten wird, z.B. in verschiedene Richtungen reflektiert wie beim Regenbogen (davon handeln die Abschnitte Streuung, Beugung und Interferenz und Brechung und Dispersion)
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Wir sehen Farben, wenn die Netzhaut (z.B. durch längeres Augenreiben) "inadäquat" gereizt wird oder wenn sie sich nach einer starken Reizung (z.B. Blendung durch zu helles Licht) wieder erholt. Auch Reizung der Partien des Gehirns, die für das Sehen zuständig sind, kann zu scheinbarer Farbwahrnehmung führen, etwa bei Migräne, oder flackernd abwechselndes Hell - Dunkel (Intermittenzeffekte, Benhamscher Kreisel). Diese physiologisch bedingten Sinnestäuschungen sollen hier nur erwähnt, aber zunächst nicht weiter untersucht werden. |
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Alle Farberscheinungen lassen sich einer der genannten Kategorien zuordnen. Man kann diese nach den zugrundeliegenden physikalischen Prozessen noch weiter unterteilen und erhält dann einige Dutzend von Möglichkeiten, die gesondert zu besprechen sind.
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Grundlagen: Quantenmechanik für Nichtphysiker |
| Elektromagnetische Wellen und
Lichtquanten; Emission und Absorption von Licht (pdf-Datei,
275 kB). |
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Atomare Spektren
(Linienspektren)
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Feuer, Glut, der Schwarze Körper
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Farbstoffe
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Farbstoffe zeichnen sich dadurch aus, daß sie in geringer Konzentration den Stoffen, die sie enthalten, eine kräftige Farbe verleihen. |
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Farbige Mineralien und Kristalle, Pigmente |
| Pigmente nennt man pulverförmige Substanzen, z.B. feinzerriebene farbige Mineralien, aus denen mit Bindemitteln wie Gummi arabicum, Leinöl oder Harzen Farben und Lacke hergestellt werden.
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Wasser
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Lumineszenz: kaltes Leuchten
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Streuung
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| Himmelblau und roter Sonnenuntergang, Luftperspektive
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Beugung und Interferenz
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Dünne Schichten
(Seifenblasen, Öl auf nasser Straße); Doppelbrechung und Polarisation, Quételetsche Ringe
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Vielstrahlinterferenz, Schillerfarben
Bunte Interferenzfarben an Spinnennetzen |
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Brechung und Dispersion |
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Regenbogen, Zirkumzenitalbogen, Nebensonnen u.s.w.
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